Statistiken

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Die Einwohnerzahl Breitenbergs ist in den vergangenen Jahrhunderten kontinuierlich gewachsen. In den 50iger Jahren, vor ca. 40 Jahren war Breitenberg das kinderreichste Dorf im Lande Niedersachsen. Dieses schlägt sich auch bei der Anzahl der Schüler, die die Breitenberger Schule besuchen, wieder. So besuchten 1958, bei weniger als 1000 Einwohnern, 118 Schüler(!!) die Breitenberger Volksschule (Klassen 1-8), die 1983 Grundschule für die Klassen 1 bis 4 wurde. Die starke Zuwachsrate bei der Bevölkerung zwang ab dem 19. Jahrhundert viele Breitenberger zur Abwanderung in die Industriegebiete des Westens, ja sogar zur Auswanderung nach Amerika.

Auch heute ist Breitenberg im Prinzip ein Handwerkerdorf. Viele Männer sind als Handwerker in Hannover, Berlin oder in den neuen Bundesländern tätig und nur am Wochenende in Breitenberg.

Die Arbeitslosenstatistik (siehe Anlage 2) zeigt, dass durch die Bereitschaft der Eichsfelder Handwerker, in der Fremde das Geld zu verdienen, die Arbeitslosenstatistik nicht über den Schnitt der umliegenden Gemeinden liegt (Duderstadt 11,6%, Göttingen 14,1%, Osterode 14,5% Northeim 11,8% – im November 1999). Waren in den vergangenen Jahrzehnten die Frauen der Handwerker mit der gesamten Familie noch in der Nebenerwerbslandwirtschaft tätig, hat sich das Bild in den letzten Jahren stark gewandelt. Die landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetriebe gehen zurück und die Konzentration auf Berufs-Landwirte nimmt stark zu. Der Druck der größeren Betriebseinheiten im Inland (nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze 1989) und im europäischen Ausland zwingt auch die Landwirte in Breitenberg sich zu spezialisieren und größere Betriebe zu errichten.